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Turnen im Klartraum

In diesem Semester habe ich wieder mein Montag-Morgen-Projektseminar zum Thema “Motorik, Schlaf und Traum” angeboten. Zwölf hochmotoivierte Studenten, zwei Examenskandidaten und eine Psychologiestudentin aus Bonn, die ihr Praktikum am ISSW absolvierte, waren ein Garant für ein kurzweiliges, arbeitsintensives und spannendes Hauptseminar. Das Seminar fand immer am Montag Morgen von 8.15-9.45 Uhr statt, zudem wurden aufwendige Schlafaufzeichnungen mit jedem im Kurs geplant. Insgesamt trafen wir uns achtmal am Montag, um die Theorie für die Veranstaltung zu behandeln. Statt Referate erarbeiteten die Studierende in Gruppenarbeiten Poster, auf denen die wesentlichen Grundlagen über die Schlaf- und Traumforschung aufgeführt wurden. Neben den Theorieeinheiten verbrachten die Studierenden zwei Nächte am ISSW. Ziel der Schlaflabornächte war es Klarträume zu induzieren, dabei haben wir die so genannte “Wake-back-to-bed”-Methode überprüft. Im Klartraum angelangt, sollten die Studierende eine kleine Turnübung machen. Hier interessierte uns die benötigte Zeit, die man im Klartraum für eine motorische Handlung benötigt. Die umfassende Aufgabe der Schlafaufzeichnung wurden von Melanie, Martin und Marcel durchgeführt, die auch ihre Abschlussarbeiten über diese Studie verfassen werden, euch nochmal an dieser Stelle mein besonderer Dank. Insgesamt war mein Eindruck, dass die Studierenden es sehr genossen im Unterricht zu schlafen, aber auch erkannten, dass auf Kommando zu schlafen, nicht immer so einfach ist. Vielen Dank für die tolle Stimmung und die gute Mitarbeit in dem Seminar.

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